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ANONIM MEETS NEUBERG COLLEGE

Der alte Bahnhof Neuberg , eröffnet 1879, geschlossen 1996, in den letzten paar Jahren viel schneller gealtert als in den ersten 100 Jahren, wird wieder neu.

ANONIM kuratiert die THISPLAY Anschläge 2017 ein Side Event des LUCKY FINISH at NEUBERG COLLEGE

 

HELMUT HEISS Untitled intervention mirror ball, drone Chicago, Loop, 2013

CHRISTOPH HARRINGER Für, 2017

KATRIN HORNEK Formwork, Steinabfall

Altstoffsammelzentrum Neuberg, 2017

MARLENE HAUSEGGER N ` IMPORTE OÙ, 2017

EDITH PAYER Ufo, 2017

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Wehe du machst dein Kleid schmutzig!

Warschau, 2010 / 400 cm x 200 cm / Chairs, europallet, foam

 

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Machs, sonst krachts!!

2012. Das Konzept für die Gruppenschau im Künstlerhaus Klagenfurt geht von einem erweiterten Kuratorenbegriff aus, dorthin, wo die Arbeiten in einer idealen Weise aufeinander abgestimmt sind. Denn diese Ausstellung kommt ohne jegliches Original aus. Bei manchen der Kunstwerke steht daneben in Klammer: nie realisiert. Und doch sind die Arbeiten sichtbar und wahrnehmbar, jedoch nur Form von Interpretationen, nie als das echte Kunstwerk wie es in Wirklichkeit aussieht. So wird jedes Werk von den teilnehmenden KünstlerInnen textlich beschrieben. Diese Beschreibung wird jeweils gemeinsam von einer Visualisierung der beschriebenen Arbeit begleitet, die von den Kuratorinnen der Ausstellung angefertigt wurden. Catrin Bolt und Edith Payer

 

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Vandalism!!

Collagen, Stockholm 2013

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Destruction of property…

“Secret Hotel Exhibition” Room 301, Göteborg 2013

 

 

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Do you come to my territory?!

Daniel Ramirez sorts the Catalog at Malmö City Library, Malmö 2013
ANONIM made a tour through Sweden. At Stockholm, Göteborg and Malmö we started to distribute our catalog at public places like libaries,galleries or museums or shops.

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ABOUT ANONIM

ANONIM stands for situative and interdisciplinary work, for processuality, communication, and synergy. The artistic process is seen as a work in progress, that re-defines itself depending on thematics and actuality. The dispute with specific locations and situations, the collective development of artistic strategies for certain states and questions form the core of the methodology and are seen as more important than the (formal) end product. The art forms developed in line with the delimitation of the arts since modernity – installation, Aktionskunst, urban intervention, the Kooperative Kunstpraxis, or performance art – count to ANONIMs tools, as do the material emancipation of the negligible, the underrated and the unperceived. ANONIM strategy is not gridlocked, but is continuously open to all artistic options and methods. The “poor” aesthetics of sculptural installations meets pop-arty imagery, directives pace the artistic execution on to third parties and ANONIM traces in hotel rooms mutely reference the artist’s presence. Founded in 2009 as an open and variable group by the artists Miriam Jesacher und Daniel Ramirez, ANONIM has evolved and now concentrates on the head of the group. The early situationspecific and collectively generated works, that to a part assumed environmental proportions are now followed by more conceptual and reduced works. The rawness and brutality of the early environments gave way to an almost poetic character. Stock pieces of their biography and literary references or word games expand the works with an immaterial layer. In a stringent way the “sculptural performative cartographers” (M. Jesacher and D. Ramirez) concentrate their independent approaches to a new entityenlistingthemselves not only in exhibition spaces, but also into the public realm – with not necessarily approved works and action. t Maria Huber translation: Geoffrey Wirth

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What a stripe!!

Für den Auto Fahrtweg nach Köln entwirft Daniel Ramirez 2014 eine Wegdokumentationsmaschine. Diese Konstruktion zeichnet die Bewegung auf. Farbstift auf A3 Papier.

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WHERE IS THE WILDNESS??

441, Hotel Exhibition, Frankfurt 2014 / 2007 erfindet ANONIM Lolly Longo und mit ihm beginnen die “Secret Hotel Exhibitions”. Tief in den verschneiten Tiroler Bergen an der Grenze zu Italien nehmen wir in der familiären Pension ein Bild von der Wand und verändern es und hängen es wieder zurück. Darauf folgen zahlreiche Hotelbildveränderungen in Deutschland, Dänemark, Österreich.

 

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The magic frame

2011 * 90 cm × 50 cm × 30 cm * wooden picture frames,

 

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Lorbeeren ohne Gewähr.

2011 > Different sizes ,Photos, wool, collages
Undisputedly the capitalistic maxim “higher, farther, faster” has found entrance in cultural enterprise. Photographs of Olympians from 1936 – bought from an antiquarian next to the artists studio – form the point of origin odor the series “Lorbeeren ohne Gewähr” (a German play on words “Gewähr” – guarantee or warranty sounds the same as “Gewehr” – rifle - when spoken.). The archaic aesthetics are ironically broken, perverted by minimalistic means. The colorful, almost picturesque application of neon-dyed wool reminding of hand colored photography, as well as the collaged slogans and phrases lend the black and white images a poppy aestheticism. Presented as unique handy specimens in gentry and sometimes golden frames. text Maria Huber, translation Geoffrey Wirth

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WHAT A SHOP

WHAT THE SHOP does not stay at one place for more then 3 month.
WHAT THE SHOP speaks several languages.
WHAT THE SHOP is run by people who have worked with each other before and trust each other.
WHAT THE SHOP always ends with a publication.
WHAT THE SHOP is an investigation of artistic practice and the city.
WHAT THE SHOP is not about selling things but about everything else.
WHAT THE SHOP is open for changes
WHAT THE SHOP is always up for tasty food.
WHAT THE SHOP is a social sculpture and an artwork.
WHAT THE SHOP what the fuck haters?!

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Dat es der Hammer

Köln 2010 Wasser, Holz, Schrauben, roter Schraubenbehälter, grüner Platsikbehälter, Garn, Plastikflasche, Schraubzwingen, Hammer, Waschbecken, Metall Säule, Schlauch
In der Mitte des Ausstellungsraumes befindet sich eine Metallsäule. An der Wand daneben ist ein Waschbecken montiert. Auf diesem ist eine Holz Konstruktion angebracht, die als Wippe funktioniert. An der „Wippkonstruktion“ ist auf der einen Seite ein roter Plastikschrauben Behälter angebracht, auf der anderen Seite hängt eine Plastikflasche mit Wasser gefüllt. Das Wasser wird vom Wasserhahn über einen Schlauch zur Wipptränke geführt. Darunter am Boden steht ein grüner Behälter welcher das Restwasser auffangt. Die Konstruktion ist durch eine Schnur mit dem Hammer an der Säule verbunden. Die Schnur wird über Schraubzwingen an der Decke durch den Raum zum Hammer geführt. Sie ist die Verbindung zwischen Ursache und Wirkung. Durch Entleeren des Wassers ergibt sich durch die Wippe eine Spannung zur Schnur was zur Folge hat, daß der Hammer angezogen wird und an die Säule schlägt. Das gleichmäßige Schlagen an der Säule wiederholt sich ständig. Der Vorgang des Füllen und Entleerens ist in einem, kontinuierlichen Rhythmus zu hören und zu visualisieren. Hat die eine Seite genug, kippt alles in die andere Richtung und löst eine Reaktion aus. Atelier Bernd Petri

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EXEKUTOR

Am 8.12.2009 wird in der Margaretenstrasse 97/2/34 innerhalb weniger Stunden spontan eine Ausstellung auf die Beine gestellt. Sie hat den Titel EXEKUTOR. ANONIM lädt zur Hinrichtung in eine kleine Altbau Wohnung ein. Es beteiligen sich 17 Leute. Der Titel der Ausstellung entsteht durch die vorhandene Situation eines der Mitglieder der Gruppe. Die Künstlerin, Arbeiterin und Mutter eines bald 6 Jahre alten Sohnes steht vor dem Scheitern ihrer Existenz. Sie kann die Miete Ihrer Wohnung nicht bezahlen. Die Zwangsräumung steht bevor. Am 9.12.2009 um 07:00 Uhr wird der Gerichtsvollzieher die Tür aufbrechen und alles einkassieren was zurück gelassen wurde. Über das Thema der Schau wird viel diskutiert. Analog zur Berufsbezeichnung nennt man die Durchführung einer Zwangsvollstreckung Exekution, wobei die dabei entstehende Konnotation von Hinrichtung vielleicht auch erklärt, warum heute die fremdwörtliche Bezeichnung Exekutor (mit der Ausnahme Österreichs) nicht mehr gebräuchlich ist.
Miriam Jesacher / Anna Witt / Hannes Zebedin / Peter Kraus / Daniel Ramirez / Cäcilia Borwn / Katrin Hornek / Hannah Breitfuß / Jörg Reissner / Lisa Erb / Maria Dietl / Adrien Tirtiaux / Stephan Uggowitzer / Leander Schönweger / Burn Björn / Markus Taxacher / Robert Stark / Janet Traub

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ANONIM NOW

2011 / 20 cm × 25,5 cm / ARTNOW catalogue, text, drawings, cutouts, stickers, wool

Präsentiert als handliche Einzelstücke in bürgerlichen, teils goldenen Rähmchen, verdichten sich die Bild-Text-Collagen in der darauf folgenden Arbeit zu einem prätenziosen Künstlerbuch im wohlvertrauten T**CH*N – Format. Die einzelnen Arbeiten gehen ineinander über, treffen auf Stiche aus der Erotica universalia, auf Arbeiten zeitgenössischer Künstler oder auf wohlvertraute Bilder aus den Medien. Bild und Text überlagern sich gezielt von Blatt zu Blatt, die unterschiedlichen Botschaften –von kunstinhärenten über lustvoll-komischen bis hin zu vulgären- gilt es immer wieder neu zu entschlüsseln. Ergebnis dieser ANONIMen Strategie ist eine handliche Kunst- und Wunderkammer im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit, die wortwörtlich aus dem Rahmen gefallen ist. t Maria Huber* translation Geoffrey Wirth* Photos Arno Ebner

 

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CARRY LOOK!

Schweden 2013

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REMAKE

Schweden, 2013, Photos

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Hotel Ananas

Salzburg, 2012 Die Hierarchie der Zeichen oder der konstituierende Blick und das damit in Verbindung stehende Unsichtbare, wird stetige Herausforderung bleiben. Sei es die Identifikation eines Gegenstands als Kunstwerk gegenüber einem designten Alltagsgegenstand, oder ein queeres Verständnis der Geschlechter-Konstruktionen. Die Flüssigkeit des Erkennens muss nicht vorrangiges Thema einer Arbeit werden, soll aber auf jeden Fall als Theorie, als eine mögliche Lesart, zwischen den Arbeiten vermitteln. So können die Arbeiten auch als dreidimensionale Illustrationen exemplarisch für Wahrnehmungsebenen „missbraucht“ werden. Text  Cäcilia Brown / Fabian Fink // Katrin Hornek / Helmut Heiss / Miriam Jesacher / Daniel Ramirez /  Noel Ody / Hannah Breitfuß / Stephan Uggowitzer /Galerie 5020 Salzburg

 

 

 

 

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KetchUp

Cork, 2011 *video 5 min. 20 sek.
In der Ausstellung „stranded Artists“ wird das Video in einer Rauminstallation gezeigt. Betritt man den Raum sieht man am Ende die Projektion des Kampfes und davor ein Objekt am Boden. Das verwendete Material für die Installation  stammt aus dem TheGuesthouse. Drei Tischplatten mit neun Sitzpolstern und ein Elektro-Heater sind im Raum angeordnet. Das ganze funktioniert als Boxring, Sitzdisplay und Objekt, in Kombination mit dem projizierten Kampf an der Wand. Der Heater in der Mitte der Installation wärmt den Raum kontinuierlich, heizt ein und strahlt vor sich hin. Im Video sind zwei männliche Akteure im Stringtanga und mit Augenbinden zu sehen. Einer steht im Innenhof der Andere in der Küche. Zwischen Ihnen befindet sich eine Tür mit Glasscheibe eine unsichtbare Isolierung. Privat und öffentlich stehen sich gegenüber. Sie treffen sich nicht, erproben viel mehr ein Spiel, das wirklich aussieht. Wäre es ein realer Kampf, würde die Scheibe brechen und es würde blutig enden. Das Stativ mit Kamera steht Blickrichtung Küche im Rauchersalon des TheGuesthouse. Das Video wird also von draußen aufgenommen, man hört nur eine Person kämpfen, weil die Tür plus Scheibe dazwischen stehen. Die Person drinnen ist nicht zu hören, gewinnt aber schlussendlich lautlos den Kampf. Das Video zeigt wie die beiden Person miteinander boxen und durch die Abgrenzung ist die Berührung ausgeschlossen. Jeder Schlag löst eine Reaktion beim Gegenüber aus. Ein erbitterter Kampf, bis einer zu Boden geht. R. Stark / D. Ramirez / M. Jesacher

 

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Vorhaut

2005 >

Life-size 180 cm
Wool

Die ZWEI kennen sich von der Kunstakademie, erster Jahrgang Bonvicini. Eine vielversprechende Zusammensetzung an Menschen. Der eine häkelt einen Ganzkörperanzug und sie fotografiert. Herausgekommen ist ein Nachmittag im Museum für Moderne Kunst, im Wiener Museumsquartier. Man könnte behaupten, Maria Lassnig & Nam Jum Paik, haben die Künstler eingeladen. Eine prachtvolle Angelegenheit, bis der Sicherheitsdienst die Arbeit hinterfragt.

Während sie diese Zeilen lesen, ist schon wieder etwas Neues passiert.

 

 

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Fuck You

Cologne, 2010  * 2 × 80 cm * wooden baseball bats, spraypaint
An der weißen Säule im Raum sind schwarze Lackspuren zu finden. Die Reste einer Demonstration im Raum. Bescheiden unauffällig sprechen die schwarzen Spuren von unbekannten Handlungen. Die unscheinbare Anwesenheit der Arbeit im Ausstellungsraum zeugt nicht von Einfallslosigkeit. Die Stütze wurde so lange mit 2 Baseballschlägern behauen, bis einer der Schläger zu Bruch ging. Atelier  Bernd Petri / photo Arno Ebner

 

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ARTISTA!

Cork, 2010 / 54,5 cm x 44 cm / Digitalprint, Plastik Bilderrahmen, schwarzer Kajal

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Captain Eggeye karrierefrei & Radio Ramirez

Nicht verzagen, die Sicht machts aus,
nichts beklagen, entschärfen den Graus.
Kein Geld, kein Haus und keine Freunde,
nichts zuviel, nie gebunden, fein heraus.
Ändere die Sicht, glaube nicht an Menschengift,
denn die Gift die dir gegeben, ist das Gift das saugt
dein Leben.

 
Keine Maske, keine Fratze, lächelnd spucken auf
die Glatze,
lass sie glänzen, lass sie glühen, keine Grenzen,
keine frühen.

Morgen gibt’s mehr Schnee als von gestern,
also bleib du selbst und lass sie lästern.

 

Es bricht zusammen die schaffende Welt,
herzzereissende Szenen, weinende Hyänen,
dumme Schmarotzer, aktienvertickende Rotzer.

 

Alles Pakete, alles Derivate,
alles Blasen, alles Gebrate.
Alles verbrannt in der Pfanne der Gier,
alles betrunken von ranzigen Bier.

 

Es schäumt auf der Krone der kleine Mann,
der vergessen hat, das er seine Matraze vollzustopfen
hat.

 

Stattdessen wurden Häuser gebaut,
wo nicht einmal ein Mensch rausschaut.

 

Juristische Personen, dumme Drohnen,
die Seele tot, nicht vorhanden,
liebend die Not.

 

Denn wenn Menschen arm,
können sie nicht wehren,
und wenn doch gemuckt,
lachen die mit den Gewehren.

 

Also auf zum Schminkeladen,
heute verpassen wir der Haut zwei Lagen.
Schöne Masken aufgesetzt und dummer Meute
ausgesetzt, werden wir von Krisen nicht gehetzt.

 

Verstecken unser Lachen,
hinter der Schicht
und hoffen
das das Schlaraffenland endlich zusammenbricht.

 

Aufgestanden in aller Frühe,
das Hirn verblendet, der Magen trübe.
Exzessive Trinkereien,
viel zu viele Räuchereien,
unnütz viele Verschwendereien.

 

Immer zuviel, nie zuwenig,
immer genug, nie fehlt nichts.

 

Doch genug der konsumierenden Meute,
heute such ich reele Leute,Menschen denen der Genuss bereichert,
Menschen die angeregt wenn geräuchert,
Menschen die philosophieren wenn sie saufen,
kotzen sie auch den grössten Haufen.

 

Darum ist der Konsum legal,
doch ohne Genuss immer fatal.

 

Captain Eggeye karrierefrei

Music Radio Ramirez

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Train to mucho

Warschau, 2009  *wood, bulk garbage, hair drier, plastic bags, cardboard, sound
Ein 2m langes, lebensgroßes schlauchartiges Gebilde aus verschiedensten Materialien und eindeutigen Abfällen schlängelt sich auf Schienen durch den Ausstellungsraum. Eine Kartonkonstruktion verbindet es mit seinem “Umraum”. Prekäre Sitzplätze laden zum (visuellen)Verweilen ein. Das Geräusch eines sich fortbewegenden Zuges ist hörbar. Im Inneren pulsiert eine Plastikblase, gleich einem Herzschlag. Das Ding lebt. Genau drei Tage lang. Das environmentale Kunstwerk “Train to mucho” als Ergebnis der Auseinandersetzung mit dem Raum, dem urbanen Umfeld und dem vorgefundenen Material in Warschau. Es ist vor Ort für den Ort entstanden. Cäcilia Brown / Helmut Heiss / Daniel Ramirez / Miriam Jesacher / Robert Stark / Janet Traub

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Charleroi, 2010

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Denk mal!!

Hotel Chaleroi, 2010 25 m x 8 m x 2 m wooden hut, wooden palettes, chair, sketch
Charleroi ist eine Stadt in der Wallonischen Region Belgiens, 50 km südlich von Brüssel. Das einstige Zentrum der Arbeiterbewegung charakterisiert sich durch unzählige leer stehende Flächen. Eine Ruine der Kohle und Stahlindustrie. Die Wirtschaft unterliegt dem Fluss der Zeit, sie ist zu schwach, um aus den Vollen zu schöpfen. Das Resultat eines kapitalistischen Scheiterhaufens oder so viel Aufwand, für…? Wahrscheinlich gibt es nirgendwo auch nur annähernd so viel tote Architektur, Pommes, Kebab und Schlaglöcher im Asphalt. Durch die unzähligen leer stehenden Gebilde und die zahlreichen nicht mehr benötigten Materialien in der Stadt, kann der Künstler an so einem Ort aus den Vollen schöpfen. Die Arbeit DENK MAL wurde auf dem leer stehenden Parkplatz des Messegeländes aufgebaut. Das verwaiste Wärterhäuschen wird geöffnet. Auf dem Tisch im Häuschen wird die Skizze des Denkmals hinterlegt, der Stuhl davor lädt zum verweilen ein. ANONIM baut den Grundriss eines im Stadtplan eingezeichneten Denkmales nach. Mit Paletten aus dem heruntergekommenen Postgebäude. In einer Nacht- und Nebellaktion wird die Basiskonstruktion gebaut. Das DENK MAL als Erinnerung an ein Ereignis und als Zeugnis einer kulturellen Entwicklung des Menschen? Die Plattform (250 cm x 200 cm x 120 cm) wird eine Ebene darüber aufgebaut. Am sporadisch genutzten Parkplatz wird eine Aussichtsplattform aus Paletten gebaut, auf der ein Stuhl befestigt ist. Der Ausblick zeigt auf das Denkmal und eine unbelebte, trostlose Perspektive. Ein eigenwilliger Bau in einer eigenwilligen Landschaft. Robert Stark / Janet Traub / Maria Dietl / Daniel Ramirez / Miriam Jesacher

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Super Mario

2012* Collage, picture of Madonna with frame * ,, 70cm x 90 cm Photo  Arno Ebner

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Hallo Honig ich bin zu Hause

Katrin Hornek / Miriam Jesacher / Daniel Ramirez  Die Begriffslandschaft Heimat/zu Hause/Ursprung als Spannungsbogen zwischen Mensch und Raum oder Verhalten und Kultur. Ein fruchtbares Analysefeld. Wenn zu HAUSE Identifikation bedeutet, dann baut diese Wahrnehmung auf der Erfahrung moralischer Grundsätze. Diese Gleichsetzung verursacht und lenkt Wahrnehmung. Ausgehend vom Impuls, zum 10-jährigen Jubiläum des Verlassens der Heimat wieder zurückzukehren, formuliert sich der Wunsch, nach internationaler, inhaltlicher Arbeit an Architektur- und Zuhause-Entwürfen. Es stellt sich die Frage tatsächlich zurück nach Hause zu gehen und lokale Strukturen parallel globalen Zeitgenössigkeiten gegenüber zu stellen. Einerseits ist die Rückwertsbewegung existentiell zu sehen, als allerletztes Auffangnetz, wenn die prekäre Lebensplanung als Künstlerin scheitern sollte. Andererseits gilt es die Prägung durch den ländlichen Kontext des Aufwachsens und Weggehens, zu reflektieren. Welche Souvenirs bringt man mit, wenn man zurückkehrt?

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Lolly Longo

Austria ,St. Jakob im Defreggental, 2011 > Public space intervention *Video

Fit, Fitter, LOLLY LONGO!!! Man weiß nicht sehr viel über Lolly Longo. Sein Geburtsdatum und -ort sind unbekannt. Da er 1986 aus dem Nichts auftauchte und schon damals so aus sah wie heute, war er damals so alt wie er jetzt aussieht. Fragt man Lolly Longo nach seinem Alter, fängt er jedes mal zu weinen an und flippt aus. Seine Ärzte sagten sogar öffentlich, dass man ihn besser nicht mit dieser Frage belästigen sollte, da ernsthafte gesundheitliche Schäden die Folge sein könnten. Über seinen Geburtsort lässt sich nur vermuten, dass dieser wohl auf einem anderen Stern ist. Manche meinen sogar, er wäre aus einem Labor entsprungen. Sein Können & Schaffen wirkt übermenschlich und göttlich, doch sein Körper ist es nicht. Als Lolly Longo noch jung war, wurde er wegen seines Gewichtes und Aussehen von seinen Klassenkameraden gehänselt. Nach mehreren Schönheitsoperationen, Implantaten & Fettabsaugungen, wurde er schlussendlich doch vollkommen. Selbstbewusst arbeitete er als Model und Pornodarsteller. Er liebte es, geliebt zu werden. Sein Erfolg kam sehr schnell, wenn nicht sogar zu schnell. Man reduzierte ihn nur noch auf seinen SUPER BODY, obwohl nichts echt an ihm ist. Er fiel in eine tiefe Depression, fing zu essen an und wurde in kürzester Zeit extrem fett. Seine Sucht galt vor allem der Schokoeiscreme und Götterspeise. Die Fettleibigkeit hatte immense Auswirkungen auf seinen Körper. Seine Implantate verrutschten, lösten sich auf, deformierten und entstellten ihn. Es wird behauptet, dass er deswegen immer einen Skianzug trägt, um seinen Körper zu wahren. 1993 entwarf er seine erste Herbst Winter Kollektion. Seine Skianzüge waren beliebt und er verdiente sehr viel Geld damit. Einen Großteil des Geldes spendete er Organisationen wie „Helft mir! Ich bin zu dick, um aus dem Haus zu gehen“ oder „Verdammt! Mein Implantat ist nicht da wo es sein soll“. Noch heute entwirft er Skianzüge, die er in seinen DVDs gerne mal präsentiert. Er hatte nie echte Freunde, es gab keinen der ihn aus dem Sumpf der Depressionen hätte rausziehen können. Er fing an, Fitness Trainingseinheiten zusammen zu stellen. Er trainierte jede freie Minute seines Lebens, immer mit dem Fokus sich selber, seine Mitmenschen und die Welt zu verändern. Lolly Longo ist ein Multitalent. Er sieht gut aus, bewegt sich wie ein Engel, verzaubert die Menschheit mit seinen unglaublichen Leben als Trainer, Model, Modedesigner, Schauspieler und Künstler. Trotzdem wird er immer ein Aussenseiter sein.

 

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RESIST!!

“In my work I analyze scenarios oscillating between love, hate, violence and passion and filter out their ethos in order to renegotiate them; without succumbing to an emotional blockade.” Miriam Jesachers inter medial works are expressions of a critical dispute with reality. She negotiates stereotypes and cliches of power, consumption, sexuality and ideology. Sometimes more or sometimes less the artist covers these topics in image-text collages, video installations or performances. Usually initiated by personal states they are treated directly or subtly flow into her work. The learned graphic designer initially takes her visual strategies from the advertising industry: striking imagery combined with concise buzz phrases. Existing widespread mass-media imagery and text is collected – much in the sense of objet trouvé – forming the starting point of the collages. The series RESIST is the result of research done by the artist about the female artists and resistance fighters of the 70s. Freedom fighters like Leila Khaled, Susanna Ronconi, Ulrike Meinhoff or Gudrun Ensslin were marked by a passionate commitment to their ideologies and their lives. They resisted the socially standardized view of women at the time, which consisted of domesticity, restraint (especially political), and especially motherhood, Susanna Roncini for example decided against her pregnancy when it was still illegal to abort; Enslin and Meinhoff were mothers, but dispensed of their responsibilities in favor of their political activities. The involvement with the various roles of women and the social pressure (and expectancy) are the origin of the collages in which Miriam Jesacher reflects her own role as woman, artist, and mother. In these works Miriam Jesacher shows woman who have long since been etched into the collective memory: Romy Schneider, Marylin Monroe, Pin-up Girls from commercials or an icon from the series Women of Allah from Shirin Neshat for example. By incorporating written (found) phrases they are reinterpreted or rather re-perverted. The collaged lettering (from vulgar to harmless, from absurdly funny to political) are familiar in script and placement – citing popular advertising graphics – yet they break with conventional stereotypes: they intervene and irritate. Instead of contemplation and consumption the recipient is challenged to acively read, to decipher the message, in short: to reflect. Thus seen Jesachers picture-text collages are also criticism of the representational culture of the media, that continuously seeks to influence our perception of reality, our view of normality and gender roles with words and pictures. Work on the collages turns into a field of action for the artist, on which personal battles are fought, different sensory relationships sought, and new possibilities are found: “Do something! – and if it’s street posters – removing placard – manipulating their meaning – starting a process and spare part depot – opening and muddling clippings, boxes, drawers – movie posters, political cries, photos and text – the architecture of the image determines content and appearance – removing an inscriptions face”, such is the manifest-like writing of Jesacher that programmatically initiates the series. It should be used just as well for the work “Ärmel aufkrempeln und anpacken” (“Roll up the sleeves and get a grip”), also from 2008. The political billboard „Ärmel aufkrempeln und anpacken. Deinetwegen Österreich“ (“Roll up the sleeves and get a grip. Because of you Austria”) that engrossed public space during the Austrian parliamentary elections 2008, initiated activism among many citizens in resentment of radically right and populistic thinking: the posters were overwritten, torn apart and kicked. Such a poster mounted on wood and trampled on by anonymous pedestrians, was the starting point of the work. The artist completely eliminated the picture of Jörg Haider and replaced it by the Austrian built semi-automatic Glock 17 hand gun. The initially harmless parole politically chargers by the BZÖ that she placed at the bottom of the poster as in the original, is transferred to a new context as a “Code and military parole of an artistic battle cry” (Miriam Jesacher). The final object-collage wasvcarried – unwrapped – from her studio to thevexhibition. Despite the alienation the recognizability of the election slogan gained the upperhand. The free view on her work caused reactions and discussions between the artist and passer-bys. So the walk to the exhibit developed into the integrating – and possibly most important – part of the work: action and participation. Because of you Austria.

text by maria huber / english text geoffry wirth

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Für immer irgendwann

Vienna, 2011 *pull-in and out dimensions * plywood, dynamo, bicycle light, barbecue, pu foam, burro mask
An old telephone cell turned interactive sculpture. FÜR IMMER IRGENDWANN works as a fold-out object with a social node. After applying at the WUK office for the key one can operate the construction. A cooking-grill, charcoal and fire are provided. The rest has to be imagined on ones own. ANONIM themselves stage numerous events. Poems are read, sausages are grilled, bier drunk and performances shown. Sometimes one just meets there. Unfold the cell and get started. KUNSTZELLE

 

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Erster Plan, Plan machen

Berlin, 2009 * Different sizes *Plywood, lampshade, drill, sawdust, cigarette ends, bottle caps
Junk and garbage formed the material origin of the second installation that was realized in December 2009 as part of the “Christmas palm Exhibition” (curated by Marcin Kowalik) in Berlin. Seven different exhibition spaces spread throughout the city were incorporated. ANONIM marked the individual locations on their city map and connects them: the Freie Museum Berlin, a classical redbrick in the Potsdamer Straße, a conventional sales room in the VOX furniture store, about 100 meters bee-line from the Freien Museum, the young gallery The Absence of Art in Berlin’s north, then the gallery Der Ort, that is considered a representative of the art economy, as well as a room with a view over Berlin in the formally squatted Kunsthaus Tacheles. The individual locations were connected and constituted the formal as well as conceptional starting point. As the formal outline of the installation “first plan, make a plan” in the Freie Museum Berlin, that served them as base camp and starting point: the movement of the finger over the city map is sculpturally visualized. They procure the necessary materials from a nearby hotel cellar: old doors and bedframes, wooden trunks and cabinets, beams and boards. The equally found lampshade, mounted on the just used drill, rotates and references exactly this motion and movement. The rest of this “mother sculpture” are conceptional exhibited in the other stations: cut out pieces serve as minimal sculptures (“punktmal” – “dot mark”). Reconstructed corners that actually never existed before are put on a pedestal („modelllückenkonstruktion“ – “model gap construction”) or placed in the middle of the room („raus aus dem eck“ – “out of the corner”). The accumulated dust and dirt refers as a trace to the past working process („sauhaufen“ – “pig-stye”). And „zwecklos“ (- “useless”) is probably ANONIMs statement enough. Text Maria Huber / Translation Geoffrey Wirth Markus Taxacher / Janet Traub / Fanni Futterknecht / Daniel Ramirez / Miriam Jesacher / Robert Stark

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Actionpainting

Charleroi 2010 Scheinwerfer Turm, fluoreszierende Farbe (Neon Gelb), Adrenalin
Am leerstehenden Postgelände in Charleroi stehen mehrere hohe Scheinwerfer Türme. Als sie noch funktionierten, waren sie notwendige Lichtspender. Jetzt stehen sie sinnlos in der Gegend rum, verfallen vor sich hin. So sinnlos ist auch die Aktion von ANONIM. Das Experiment scheitert, es gelingt nicht den Korb am oberen Ende der Plattform wieder zum Leuchten zu bringen. Beim ersten Aufstieg stürzt der Spraykopf ab und dann wieder gefunden beginnt es zu Regnen. Der fluoreszierende Lack ist natürlich nicht zu sehen. Der eingesprayte Metallrahmen bleibt wie er ist, er hebt sich nicht ab.

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